Knallhart sein … ?!

Das hier

ist eines der Lieder, die mich seit Jahrzehnten begleiten. Ein Song „der Eltern in den 1980er für ihre damaligen (jugendlichen Kinder). Eventuell die Jahre, wo „Fleiß“, „Anstand“ und „Tugenden“ durch „Rücksichtslosigkeit“, „Selbstverleugnung“ und „Selbstaufgabe“ ergänzt, wenn nicht sogar ersetzt wurden ?

In den weiteren bundes- und gesamtdeutschen Jahrzehnten können doch bestimmte Folgen erkannt werden, oder ?

Politische und wirtschaftliche Bereicherungsmomente, Affären, Skandale:

Herstatt, Gerling, Tagebücher des Adolf H., der norddeutsche Uwe und die Badewanne, Ehrenworterklärung, Flugmeilen vom Cem, Jet für die Rita, Kanzlergspusi – Kanzlerinnengspusi nicht bekannt …

Der schreibende Karl – Heinz und der geldtragende Koffer, der rollierende Wolfgang , Anschlussverwendung für Agenda Kanzler, Kurzzeitpräsidentschaft des verliebten Christian samt seiner Freundschaft zum Drogerie Dirk und dem Privatsender „Höhlenlöwen“ Carsten und seiner schauspielerischen Loreley.

Den Boden gesät durch Handelnde, die in ihrer Zeit (20 – 10 Jahre vorher) sicherlich auch nichts auslassen wollten:

Politische und wirtschaftliche Bereicherungsmomente, Affären, Skandale wie das Mädchen Rosemarie, der sich spiegelnde Franz – Josef aus dem Lederhosenland, Kanzlergspusi im Wahlkampfzug.

Aktuell: Wire Card – Maskendeals – Armenien Affäre – Myanmar – Impfunklarheiten – MPKs – Kanzlerkandidat*innen – Rennen, unklare Verordnungen, Dax Werte bei Allzeithoch, drohende Inflation, verpasste Digitalisierung, nicht volle Impfzentren, keine erkennbare Energiewende, ausstehendes E-Auto Versprechen, Bildungsrückstand, horrende Staatsschulden (die noch als gut verkauft werden).

Gesamtgesellschaftlich verschwenden wir Ressourcen – missachten Lebensmittel und Tiere – lassen uns im TV berieseln – behandeln Kinder und Ältere / Alte ungut – produzieren Müllberge – verschulden uns im Kleinen und im Großen – berauschen uns – kämpfen um Besitzstände aus dem vorherigen Jahrtausend – vergessen Gott – streiten um Kleinigkeiten – ergehen uns in Paragraphen – versichern uns sogar gegen das Husten des Hamsters – gestalten Schulräume nicht mehr.

Mir reicht es vollkommen ! Konnte gestern noch ein sehr erhellendes Telefonat führen und sage auf diesem Weg noch mal DANKE an Uwe M.

Wie leben wir in 10 Jahren – das wird jetzt entschieden. Nicht durch die politisch aktiven Menschen, sondern durch UNS alle. WIR müssen mit einer Stimme sprechen – Geschichte sollte sich nicht noch einmal wiederholen !

Nicht hart sein – schlau und menschlich sein !

Martin 171171

Tod und Auferstehung … !

Nunmehr haben sich die politisch (Un-) Verantwortlichen eventuell geeinigt. Ostergottesdienste soll es wegen der Corona – Pandemie nicht geben !

Während sich Menschenmassen auf Mallorca tummeln, es mit mindestens fünf Tagen „frei am Stück“ zu jeder Menge der nicht gewollten (familiären) Kontakten kommen wird, das zu erwartende Frühlingswetter Unmengen von Parkspaziergänger*innen zusammen bringen wird, jüngste, junge und ältere Kinder ihrem Bewegungsdrang frönen werden (und sollen), Ausnahmen gesucht und gefunden werden … können sie eben nicht in der Kirche sein:

a) die Älteren und Alten

b) die Einsamen und Verzweifelten

c) die Hoffenden und Bangenden

d) die Genesenen und Dankbaren

Nein, die Ausübung ihres Glaubens wird Ihnen verwehrt. Menschlich katastrophal und (mit Blick auf die Anzahl der Gottesdienstbesucher*innen die es überhaupt noch gibt) auch statistisch eher suboptimal. Unsere (vor allem katholische) Kirchen sind nicht mehr voll oder überfüllt – vielmehr verlieren sich oft einzelne „Schafe“ im Kirchenschiff. Und es sind genau die oben genannten.

Die (wenigen) Menschen möchten dem (angenommenem) Wunder von Tod und Auferstehung gedenken. Wohl als einer der wenigen Momente, die ihr Leben noch lebenswert machen kann. Ihrem Vorhaben werden sie beraubt durch und mit einer Bundesregierung, die das (christliche) „C“ im Namen trägt. Ministerpräsident*innen die in 11 von 16 Landesregierungen die christlich – soziale (Mit-) Verantwortung tragen.

Den Tod der Vernunft mussten wir die letzten 13 Monate erleben – die Auferstehung politischer Mandatsträger, aktueller Parteiführer*innen, bekannter Mandatsträger*innen sollten wir uns ersparen !

Das Osterlamm, „was hinwegnimmt die Sünde der Welt“ ist zu einem bürokratischen, ängstlichen, machtversessenen, desorientierten, wirkungslosen „zahnlosen Tiger“ geworden. Und zahnlose Lebewesen werden irgendwann verhungern – Hoffnung, politisch bestimmt, ausgeschlossen !

Martin 171171

Klartext … !

So sehr kann ich es nicht mehr hören, fühlen, erleben. Nicht mehr darüber nachdenken, keinen mehr überzeugen wollen, mit nichts mir selber Mut machen:

Unternehmen, die natürlich alles tun, um ihre Mitarbeiter*innen zu schützen (Look at Amazon, Apple)

Politker*innen, die selbst die Corona Pandemie zum Eigennutz verwenden (Look at Nüßlein, Spahn, Laschet und Sohn). Impfstoffhersteller, die ihre Preise hoch halten. Landräte und Bürgermeister*innen, die auf einmal geimpft sind. Natürlich nur, weil Impfstoff „übrig“ war. Während die im Schichtdienst tätige Altenpflegerin noch immer nicht geimpft ist, erfreuen sich Bürgermeister*innen einiger deutscher Kleinstädte vollkommenem Impfschutz. Und nicht nur diese.

Während „Corona“ die Nachrichten, das Fühlen, Wollen und Erleben der Menschen beherrscht, grassiert die Kriminalität. Fast unentdeckt oder manchmal auch ignoriert ?! So werden doch gestern 16 Tonnen Kokain entdeckt in Hamburg. Gefeiert allenthalben. Und während Justiz und andere Behörden noch feiern (natürlich mit Maske beim Interview), passiert ein Vielfaches der Drogenmenge die Häfen, Zollstationen und Autobahnen. Corona, die Kontrolle von Beschränkungen, die Testverfahren binden staatliche Kräfte. Die eben nicht bei der Kriminalitätsbekämpfung, der Verkehrssicherheit, der Betrugskriminalität, dem Einsatz gegen Kinderpornographie im Netz verwendet werden können.

Nicht nur in Deutschland kontrollieren wir aktuell, ob Mütter mit ihren Kindern Masken am Klettergerüst tragen, während einen Wohnblock nebenan verfolgungsrelevante Handlungen, Kindeswohlgefährdungen und weitere, strafrechtlich relevante Inhalte passieren. Unsere Ordnungskräfte werden immer weiter belastet, beauftragt und überfordert. Gerade jüngere Beamte dürften zweifeln, resignieren und sich dann fragwürdigen Gruppen anschließen. Ist ja auch fast legitim, wenn die besonderste Einheit der Bundeswehr (Bundeswehr als Spiegel der Gesellschaft / Staatsbürger in Uniform) circa 10.000 Einheiten Munition unterschlägt (beachte: Kriegswaffenkontrollgesetz) und dann straffrei (beachte: Amnestie-Regelungen) zurück geben darf.

Stelle mir gerade vor, wie ich in meinem staatlich legitimiertem Berufsstand Gewalt gegen Schutzbefohlene ausüben würde … Amnestie ? Gott sei Dank nicht ! Doch beginnt die Verteidigung der Menschlichkeit und Sicherheit am Hindukusch ? (vgl. Struck, 2004). Nein, sie beginnt im minütlichen Zusammensein von Menschen, von Familien, Nachbarn, Kolleg*innen. Sie erfüllt sich in der Begegnung. Unabhängig von deren Dauer ! In ihrer menschlichen und würdevollen Gestaltung !

Was, um alles in der Welt, passiert gerade auch in unserem Lande ? Regieren und entscheiden die Fachpersonen ? Dann sollte doch virologisch kompetente Personen das Ministerium bundes- und landesweit ausfüllen. Beeinflussen studierte Ökonomen das Wirtschaftsgeschen (https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Fuest) oder eben „altgediente“ Politiker*innen, die zwar studiert und trotzdem fachfremd sind (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Altmaier) … und natürlich (Gruß an Uwe M. – Wikipedia ist keine Quelle).

Warum nehmen wir diese schreckliche Pandemie als Feigenblatt, um unsere gesellschaftlichen Problematiken wie

Massenarbeitlosigkeit – Kinderarmut (da gibt es eine gute Arbeit zu) – Gewaltszenarien – Suchtproblematiken – usw. zu kaschieren.

Die Pandemie quält, weil sie unsere Versäumnisse in der Infrastruktur, des Zusammenlebens, der Mediengestaltung, der Beziehungsfähigkeit, unserer Verletzlichkeit veranschaulicht ! Nicht mehr … nicht weniger !

Martin 171171

Supertanker oder Speed Boot … ?

Ich blicke auf Politik, Gesellschaft, Schulsystem, Ministerien … DAX Unternehmen, Krankenhausgesellschaften, Tech – Konzerne und Unternehmen der „Sozialen Netzwerke“ – irgendwann an ihrer Größe gescheitert ! Ihrer Unkontrollierbarkeit und Unsteuerbarkeit. Nicht sofort, sondern nach Jahren und Jahrzehnten.

Beispiele scheinen wirtschaftlich genug: Lufthansa – Kaufhof – Wirecard – Deutsche Bank – Holzmann – Peanuts Schneider – Abgasfragen bei allen KFZ Produzenten …

Politisch ist auch entsprechend nachzulegen: Nitribit (die mit dem Sexappeal) – Strauß der mit dem Doppelkinn und dem Spiegel) – Barschel (der mit der Badewanne) – Ramelow (der mit Candy Crush) – Schmidt (der mit der bekannten Geliebten) – Bukako (Bundskanzler Dr. H. Kohl mit der bekannten Geliebten) – Dr. Ph. Jenninger (der mit der verunglückten Rede) – Rita S. ( die mit den Freiflügen zum Sohn) – Herr Amthor (der junge Mann im konservativen Gewandt) – Frau Roth (die mit „Manager Vergangenheit in den 90er … für eine Punk Gruppe !) – Joschka F. (der mit Straftaten, Landfriedensbruch, Marathon, Beraterverträgen).

Alle wollten mehr, mehr, mehr … und dann … ?

Werbe dafür, dass nicht mehr und mehr generiert wird (Supertanker) – weniger scheint klarer, ehrlicher und beherrschbarer (Speed Boot)

Martin 171171

Homeschooling und Gesellschaft … !

Hier einmal meine Mail an die Klassenleitung eines unserer Kinder …

Sehr geehrte Frau XYZ, Sehr geehrter Herr ABC,

auch Ihre heutige Mail ist ein umfassendes Zeugnis davon, wie sehr Sie sich als Klassenleitung und insbesondere im Zusammenspiel mit einigen anderen Fachlehrer*innen für die Schüler*innen einsetzen.


Ich selber erlebe und sehe berufsbedingt und gerade aktuell einige andere Ansätze, die sicherlich mit weniger Aufwand, Verständnis und Engagement ausgestattet sind. Aber hier darf ja, wie in jeder Tätigkeit, jeder selber für sich definieren inwieweit „Beruf“ von „Berufung“ stammt – sprachlich gesehen.


Meine Frau vor allem, und ich partiell, konnten ja die letzten Wochen der Videokonferenzen mit erleben. Ähnlich breit wie die „Engagements, Wissens- und Innovationsspanne“ in ihrem Kollegium sind wohl auch die Eltern im förderlichen Umgang mit ihren Kindern. Natürlich weiß ich sehr genau um die Zwänge von berufstätigen Eltern mit Homeoffice, Homeschooling, Haushalt, kleineren Kindern, finanziellen Sorgen durch evtl. Kurzarbeit etc. Eine kürzlich von mir verfasste wissenschaftliche Arbeit (Ende 2019) hat sich mit dem Zusammenhang zwischen Armut, Vernachlässigung, Gesundheit, Bildung etc. befasst.


Doch geht es in diesem Klassenverband um „Armut“ oder ist es ein grundsätzliches Interesse an der Entwicklung der eigenen Kinder ? Und ist nicht auch ein „Abschieben“ auf die Bildungsinstitutionen und ihre Vertreter*innen zu erkennen, die der Pandemie Situation selber recht ausgeliefert gegenüber sind (beachte: Auftreten und Erlasse der Frau Gebauer, der wissenschaftliche und berufliche Reputation durchaus nachfragbar für dieses Amt erscheint) ? Was muss denn noch passieren, dass gewisse Eltern ihren Kindern helfen ab 22.30 Uhr in den Schlaf zu finden, den Tag zu strukturieren, die Verantwortung für ihr Tun spüren zu helfen ? 


Nun denn, diese gesellschaftspolitischen Fragestellungen sollten nicht zu weit ausufern – werden aber Gegenstand meines weiteren beruflichen und privaten Denkens, Tuns und Handelns sein. Die hierfür passenden Werte versuchen meine Frau und ich unseren beiden Kindern mit auf den Weg zu geben. Mit Ihnen beiden und (namentlich) Mr. Z hat unser Kind Vorbilder, die er (auf seine Art) für sich nutzt. Für all dies erneut ganz herzlichen Dank ! Unser Kind profitiert inhaltlich und menschlich von Ihnen !

Mit den allerbesten Wünschen und auch im Namen meiner gesamten Familie !

Gewohnheiten, Gluten und Gewicht … !

Wie so (leider) oft habe ich mich intensiv mit „meinem“ Thema beschäftigt. Ernährung und ihre Bestandteile. Mein Wissen und Empfinden der Vergangenheit in das zweite Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts transportiert.

Erster Gedanke – Ich war da schon ! In Kindheit und Jugend wusste ich sehr genau, was mir schmeckt, was mir gut tut, wovon ich mehr haben wollte – und auch weniger bis nichts.

Zweiter Gedanke – Ich wollte dabei sein ! In der Welt der Erwachsenen, die ritualisiert Kaffee trinken, unbegrenzten Zugriff auf alkoholische Getränke haben, es sich „gut gehen lasen wollten“.

Dritter Gedanke – Meine Altvorderen hatten das absolute Recht dazu, alles zu probieren und genießen, was verfügbar war. Meine Eltern sind „Kriegskinder“. Sie und ihre Eltern mussten Situationen und Mangel erleben, die ich niemals kennen lernen musste ! Und so erklärt sich recht einfach ihr Wille nach „Genuss“ – „Party“ – „Steak und Beilage“.

Vierter Gedanke – Für mich hat dies nicht gepasst ! So werde ich als „undankbar“ erlebt. Nein, dass bin ich nicht ! Versuchte zwischen „Steak und Beilage“, dem „Genuss“ von Kaffee, einem gesellschaftlichen „in Shape Gedanken“, meinem beruflichen Tun mit dementsprechenden „Leid Momenten“ und den „Anforderungen der 20er Jahre des 21. Jahrhunderts“ zu jonglieren.

Letzter Gedanke: Es schließt sich ein Kreis“ – kann mein Sport und meine Ernährung des 20. Jahrhunderts auch im 21. Jahrhundert Erfolg haben ?. Wir werden es in 16 Wochen beurteilen können, vorläufig und trotzdem deutlich !

Meine Begleiterin durch die Jahrzehnte, Jahrhunderte und das Jahrtausend wird es merken !

Martin 1711171

Ernst machen … vom Wissen zum Tun !

Gestern durfte ich eine sehr angenehme Begegnung mit einem jungen Mann haben, der sich für ein paar Stunden bei unserer Tochter aufhielt. Sportlich interessierter, begabter und motivierter Typ. Und da war sie – die Erinnerung an sportlichen Aktivitäten, adäquate Ernährung, Genuss ohne Verdruss, Power ohne zu überdrehen, Schlagkraft ohne zu verletzen …

Wie es sich fügt – noch vor wenigen Tagen haben eine Kollegin und ich Fotos sortiert / gesehen, die genau dieses Bild von mir boten … eben noch habe ich an meinen früheren „Stammheilpraktiker“ denken müssen … schwere Corona Verläufe betreffen neben den Ältesten auch die Übergewichtigen … meine Kinder sind sportlichst unterwegs … meine Frau seit Monaten sportlich aktiv wie noch nie in unserer Zeit … mein Bruder ein Leichtgewicht“ geworden – Deutschlandfunk heute morgen ,,,

Sport, Bewegung und Grundzüge für mich passender Ernährung – seit vielen Jahren gespeist durch Erinnerungen. Doch nichts ist älter als die Vergangenheit ! Widme ich mich also nicht dem Schein (Gewicht), sondern dem Sein (Gesundheit). Es ist klar:

Genuss von unverpackten Lebensmitteln – die kürzeste Zutatenliste bleibt die gesündeste – E Nummern sind bedeutungsvoll – Fleisch, Fleisch, oder Fleisch ? – Es gibt Alternativen zu Weizen – geregelte Essenszeiten sind bestimmt machbar – Kaffee dürfte auch wieder Belohnung statt Dauergetränk – 180 Minuten Sport in der Woche sind ok – zu jedem Getränk daneben ein Glas stilles Wasser – Deutschland bringt im Winter keine Bananen hervor – Zucker kann sicher auch seinen passenden Platz finden …

Da mache ich doch mal Ernst – Zeit und Gefühl habe ich jetzt dafür !

Martin 171171